Vorträge und Workshops im Detail
Hier finden Sie genauere Beschreibungen zu den Inhalten von Workshops und Vorträgen. Jedes Thema kann nach Absprache zeitlich und inhaltlich individuell gestaltet werden.
Spielorientierte Sprachenbahnung im Autismus-Spektrum
Kinder im Autismus-Spektrum entwickeln Sprache unter besonderen Bedingungen. In dieser Fortbildung lernen Sie, wie sich Sprachentwicklung bei Autismus gestaltet und wie verbale Sprache spielorientiert, beziehungsorientiert und alltagsnah angebahnt werden kann. Sie erhalten eine Einführung in eine neuroaffirmative Sichtweise auf Autismus, lernen zentrale Einflussfaktoren auf die Sprachentwicklung kennen und entwickeln konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Praxis. Videobeispiele sowie Fallbesprechungen aus dem Berufsalltag machen die Inhalte anschaulich und direkt auf den eigenen Arbeitskontext übertragbar.
"Warum tut er das?" Das Verhalten autistischer Kinder verstehen
Das Verhalten autistischer Kinder verstehen
Autistisches Verhalten wirkt oft rätselhaft, aus der Perspektive des Kindes ergibt es jedoch Sinn. In dieser Fortbildung lernen Sie, Wahrnehmung, Erleben und Verhalten autistischer Kinder besser zu verstehen. Sie erfahren, wie Wahrnehmungsbesonderheiten den Alltag beeinflussen und welche Konsequenzen sich daraus für pädagogisches und therapeutisches Handeln ergeben. Denn erst ein tieferes Verständnis ermöglicht eine individuelle, respektvolle und wirksame Unterstützung.

Autismus - was ist das eigentlich?
Autismus ist heute in aller Munde – doch was bedeutet Autismus eigentlich? Diese Fortbildung vermittelt ein aktuelles, wissenschaftlich fundiertes Verständnis von Autismus. Neben der medizinischen Einordnung betrachten wir Autismus im Sinne des bio-psycho-sozialen Modells sowie aus der Perspektive der Neurodiversität als Form menschlicher Neurodivergenz. Ziel ist es, unterschiedliche Sichtweisen einzuordnen und eine zeitgemäße, reflektierte Haltung für die pädagogische und therapeutische Praxis zu entwickeln.
Autismus und Mehrsprachigkeit
Dieses Thema richtet sich vor allem an Teilnehmerinnen, die bereits Grundkenntnisse und Erfahrungen in der pädagogischen oder sprachtherapeutischen Arbeit mit autistischen Kindern haben.
Bei der Arbeit mit mehrsprachigen Kindern im Autismus-Spektrum stellen sich immer wieder Fragen:
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Was bedeutet die Mehrsprachigkeit für ein Kind im Autismus-Spektrum?
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Warum spricht das Kind plötzlich Englisch?
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Wie kann ich die Familie des Kindes hinsichtlich dieser Punkte gut beraten?
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Wie kann ich für ein mehrsprachiges Kind mit Autismus ein passendes Setting für die Sprachförderung herstellen?
Auf Basis aktueller wissenschaftlicher Forschung zum Thema werden Grundprinzipien zur Arbeit mit mehrsprachigen Kindern im Autismus-Spektrum erarbeitet und individuelle Fragen geklärt.



Weg mit dem Mythos! Autismus neu denken.
Autismus ist von vielen Mythen umgeben: Inselbegabungen, fehlende Empathie oder falsche Vorstellungen über Ursachen und die Entstehung von Behinderung. In dieser Fortbildung greifen wir verbreitete Annahmen auf, prüfen sie fachlich und ordnen sie verständlich ein. Schritt für Schritt werden Hintergründe erklärt, Missverständnisse abgebaut und durch aktuelles Wissen ersetzt. Ziel ist ein differenzierter, respektvoller und zeitgemäßer Blick auf autistische Menschen.
Spielen mit Kindern im Autismus-Spektrum
Autistische Kinder spielen oft anders. Ihr Spiel ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Beziehung, Lernen und Entwicklung. In dieser Fortbildung lernen Sie autistische Spielweisen besser zu verstehen und als Grundlage für Beziehung, Lernen und Entwicklung zu nutzen. Sie erfahren, wie Sie sich sensibel in das Spiel einbringen können, ohne es zu unterbrechen oder umzulenken. Ziel ist es, Kinder dabei zu begleiten, ihr eigenes Spiel weiterzuentwickeln und daraus neue Lern- und Kommunikationsmöglichkeiten entstehen zu lassen.



Alles anders!? Sprachentwicklung bei Autismus verstehen.
Schwierigkeiten der Sprache und Kommunikation sind bei vielen Kindern im Autismus-Spektrum schon ab dem frühen Lebensalter präsent. Die Sprachentwicklung der Kinder unterliegt vielfältigen Einflüssen: Wahrnehmung und Aufmerksamkeit entwickeln sich anders als bei neurotypischen Kindern. Auch die Motivation und die soziale Kognition entwickeln sich anders. Um therapeutisch individuell und autismus-spezifisch vorzugehen, profitieren SprachtherapeutInnen von einem erweiterten Verständnis für das Sprachlernprofil ihrer autistischen PatientInnen. Nach einer Einführung ins Autismus-Spektrum werden die Besonderheiten der Sprachentwicklung und Wahrnehmung bei Autismus vorgestellt und diskutiert.
Kinder im Autismus-Spektrum und das Digitale
Digitale Medien spielen im Leben vieler autistischer Kinder und Jugendlicher eine wichtige Rolle. Sie können Lernraum, Kommunikationsmittel, Ort für Spezialinteressen und soziale Teilhabe sowie Rückzugsort in einer oft als herausfordernd erlebten Umwelt sein. Was macht digitale Räume für autistische Menschen besonders attraktiv? Welche Chancen ergeben sich daraus für Lernen, Entwicklung und Wohlbefinden? Was sind Risiken und Herausforderungen dabei? . Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Erfahrungen sowie die Frage, wie Eltern und pädagogische Fachkräfte autistische Kinder und Jugendliche im Umgang mit digitalen Medien verständnisvoll und kompetent begleiten können.



Kontaktgestaltung mit Kindern im Autismus-Spektrum
Eine gelingende Förderung beginnt mit einer tragfähigen Beziehung. Gerade im Kontakt mit Kindern im Autismus-Spektrum erleben Fachkräfte jedoch häufig, dass gewohnte Strategien nicht wie erwartet funktionieren. Kontakt entsteht hier oft nicht intuitiv, sondern braucht ein genaues Verständnis dafür, wie autistische Kinder ihre Umwelt wahrnehmen, Aufmerksamkeit lenken und soziale Interaktion erleben. Wie gelingt es, einen gemeinsamen Fokus aufzubauen? Woran erkennen wir, wann Kontakt möglich ist – und wann unsere Angebote zu viel werden? Welche Rolle spielen Tempo, Sprache, Nähe und Interessen des Kindes? Im Mittelpunkt stehen wissenschaftliche Erkenntnisse und zahlreiche Praxisbeispiele, die zeigen, wie Kontakt auf eine neuroaffirmative und kindzentrierte Weise gestaltet werden kann, sodass Beziehung, Spiel und Kommunikation wachsen können.
Übersehen!? Mädchen im Autismus-Spektrum
Autismus wird auch heute noch häufig anhand eines Bildes verstanden, das vor allem durch Forschung mit Jungen geprägt ist. Dadurch bleiben viele Mädchen im Autismus-Spektrum lange unerkannt oder erhalten ihre Diagnose erst deutlich später. Worin unterscheiden sich Autismus-Merkmale bei Mädchen? Welche Rolle spielen soziale Anpassungsstrategien und Masking? Sind tatsächlich weniger Mädchen autistisch – oder zeigt sich Autismus bei ihnen häufig anders? Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum weiblichen Autismus-Phänotyp sowie die Frage, wie Fachkräfte und Eltern Anzeichen besser erkennen und Mädchen im Autismus-Spektrum frühzeitig und angemessen begleiten können.



Hinweise auf Autismus früh erkennen
Fachkräfte in der Frühförderung und Sprachtherapie begleiten viele autistische Kinder bereits lange vor einer Diagnosestellung – häufig sogar zu einem Zeitpunkt, an dem der Gedanke an Autismus noch gar nicht im Raum steht. Umso wichtiger ist es, frühe Hinweise auf eine autistische Entwicklung wahrzunehmen und fachlich einordnen zu können. Welche Merkmale können auf Autismus hindeuten? Wie lassen sich autismusbedingte Besonderheiten von anderen Entwicklungsverläufen unterscheiden? Und wie können Beobachtungen sensibel und wertschätzend mit Eltern besprochen werden? Im Mittelpunkt stehen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zur frühen Erkennung von Autismus sowie praxisnahe Anregungen für Beobachtung, Einordnung und die weitere Begleitung von Kindern und Familien.
Eltern von Kindern im Autismus-Spektrum begleiten
Die Begleitung eines autistischen Kindes stellt Eltern vor vielfältige Herausforderungen. Sie bewegen sich zwischen Diagnostik, Therapie, Bürokratie und einem oft widersprüchlichen Angebot an Ratschlägen und Erwartungen. Gleichzeitig wünschen sie sich vor allem, dass ihr Kind sich gut entwickeln kann und seinen eigenen Weg findet. Was erleben Eltern in dieser Situation? Welche Belastungen, Hoffnungen und Fragen prägen ihren Alltag? Und wie können Fachkräfte Eltern so begleiten, dass sie sich verstanden, ernst genommen und gestärkt fühlen? Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven von Familien sowie die Frage, wie eine vertrauensvolle, ressourcenorientierte Zusammenarbeit gelingen kann – mit dem Ziel, Eltern nicht nur zu beraten, sondern sie auf ihrem Weg partnerschaftlich zu begleiten.



Wege durch den Sprach-Dschungel
Neurodivergent, neurodivers, Autismus-Spektrum, Asperger-Syndrom, frühkindlicher Autismus, atypischer Autismus oder neuroaffirmativ – rund um das Thema Autismus begegnen uns zahlreiche Begriffe, deren Bedeutung uns nicht immer klar ist. Was bedeuten diese Bezeichnungen? Welche Begriffe werden heute in verschiedenen Kontexten verwendet, welche gelten als überholt und warum? Welche Perspektiven vertreten autistische Menschen selbst in der Diskussion um Sprache und Wording? Im Mittelpunkt stehen die Einordnung zentraler Begriffe, aktuelle Entwicklungen sowie Stimmen aus der Autismus-Community, um mehr Sicherheit im Sprachgebrauch und ein besseres Verständnis für die Bedeutung von Sprache im Kontext von Autismus zu gewinnen.
Visuelle Strukturierung: Orientierung statt Wahrnehmungs-Chaos
Viele autistische Kinder erleben ihren Alltag als schwer vorhersehbar. Reize treffen gleichzeitig auf sie ein, Veränderungen kommen unerwartet und es fällt schwer, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Visuelle Strukturierung kann dabei helfen, Orientierung zu schaffen, Erwartungen sichtbar zu machen und den Alltag verständlicher zu gestalten. Warum profitieren viele autistische Kinder besonders von visuellen Informationen? Wie können Tagesabläufe, Übergänge, Aufgaben oder Kommunikation so gestaltet werden, dass sie Sicherheit und Vorhersehbarkeit vermitteln? Und welche Formen visueller Unterstützung haben sich im Alltag bewährt? Im Mittelpunkt stehen die theoretischen Grundlagen visueller Strukturierung sowie zahlreiche praxisnahe Beispiele, wie durch mehr Orientierung Stress reduziert und selbstständiges Handeln unterstützt werden kann.



Paradigmenwechsel Autismus - Was Neurodiversität für die Frühförderung bedeutet
Das Verständnis von Autismus hat sich in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert. Neben klassischen medizinischen Sichtweisen haben sich neue Perspektiven entwickelt, die Autismus als Ausdruck menschlicher Neurodiversität verstehen und den Fokus stärker auf Teilhabe, Selbstbestimmung und passende Unterstützung richten. Welche Paradigmen prägen die Arbeit mit autistischen Kindern heute? Worin unterscheiden sich Behandlungs- und Unterstützungsperspektiven? Welche Rolle spielen neuroaffirmative Ansätze und die Stimmen autistischer Menschen? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Frühförderung und die tägliche Arbeit mit Kindern und ihren Familien? Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung des Autismusverständnisses, aktuelle wissenschaftliche und ethische Diskurse sowie die Frage, wie sich diese Erkenntnisse in eine wertschätzende und zeitgemäße Förderpraxis übertragen lassen.
Fortbildungen und Vorträge maßgeschneidert
Ich freue mich darauf, mit Ihnen per Mail, Telefon oder Zoom in den Austausch zu gehen und den genauen Bedarf zu erfahren. Drauf aufbauen können wir eine Fortbildung, einen Vortrag oder einen Workshop ganz für Sie entwickeln.
