Gehirnstrukturen nichtsprechender Kinder – mehr Sprache durch mehr Melodie?

Kinder mit Autismus zeigen ein breites Leistungsspektrum hinsichtlich ihrer Sprachkompetenzen. Bis zu 25 Prozent der Kinder mit Autismus-Spektrum-Störungen verbleiben aber kaum- oder nichtsprechend. Das bedeutet für die Kinder große Schwierigkeiten in der Teilhabe an der Gesellschaft. Oft sind bei diesen Kindern auch Verhaltensweisen, welche die verbale Kommunikation ersetzen, zum Beispiel fremd- oder autoaggressives Verhalten, stärker ausgeprägt. Insgesamt gibt es noch wenig Erkenntnisse zu der Frage, warum diese Kinder keine Sprache entwickeln. Eine Gruppe von Hirnforschern aus Boston hat nun herausgefunden: Die autistischen Kinder, die nichtsprechend bleiben, zeigen andere Hirnstrukturen als sprechende Kinder. Weiterlesen …

Zwei Sprachen – kein Problem.

In vielen Familien werden heute mehrere Sprachen gesprochen. Wir wissen heute, dass Mehrsprachigkeit für normal entwickelte Kinder keine Schwierigkeit darstellt. Es gibt jedoch wenig wissenschaftliche Aussagen darüber, ob dies auch für Kinder mit Autismus gilt. Wissenschaftler des “Albert Einstein College of Medicine New York” verglichen die Sprachfertigkeiten von vierzig einsprachigen Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen (Englisch) mit vierzig zweisprachigen autistischen Kindern (Englisch-Spanisch). Kein Kind war älter als drei Jahre. Weiterlesen …